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EA ist nach abgeschlossener Übernahme nicht mehr an der Börse

Aurora

EA ist nach abgeschlossener Übernahme nicht mehr an der Börse

Die Übernahme von Electronic Arts durch PIF, Silver Lake und Affinity Partners ist abgeschlossen. EA-Aktien werden nicht mehr an der NASDAQ gehandelt.

Electronic Arts gehört seit dem 4. August 2026 einem Konsortium aus PIF, Silver Lake und Affinity Partners. Mit dem Abschluss der Übernahme ist EA nicht mehr börsennotiert: Der Handel mit Stammaktien wurde eingestellt, das NASDAQ-Listing gestrichen.

Die Vereinbarung hatten die Käufer und EA bereits am 29. September 2025 bekannt gegeben. Am 22. Dezember 2025 stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung zu. Für jede gehaltene Aktie erhalten sie beim Abschluss der Transaktion 210 US-Dollar in bar.

Zum Zeitpunkt der Ankündigung wurde EA mit rund 55 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Transaktion wurde als größte vollständig bar finanzierte Übernahme eines börsennotierten Unternehmens durch Finanzinvestoren angekündigt. PIF, der Public Investment Fund, brachte seinen bereits bestehenden Anteil von 9,9 Prozent an EA in die neue Eigentümerstruktur ein. Laut PIF war der Fonds beim Abschluss bereits mehr als fünf Jahre Minderheitsaktionär von EA.

Finanzierung ohne finale Aufschlüsselung

Bei der Ankündigung 2025 stellte das Konsortium eine Eigenkapitalinvestition von etwa 36 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Sie sollte aus Mitteln von PIF, Silver Lake und Affinity Partners sowie dem eingebrachten PIF-Anteil bestehen. Zusätzlich hatte JPMorgan Chase Bank eine Schuldenfinanzierung über 20 Milliarden US-Dollar vollständig zugesagt, von der nach damaliger Planung beim Abschluss 18 Milliarden US-Dollar abgerufen werden sollten.

EA hat in seiner Erklärung zum Abschluss keine separaten endgültigen Finanzierungsbeträge genannt. Das lässt offen, wie die Finanzierung am Ende im Detail aussieht.

Der Konzern bleibt in Redwood City, Kalifornien, ansässig; Andrew Wilson bleibt CEO. Die neuen Eigentümer wollen langfristig in Wachstum und Innovation investieren. Silver Lake nannte dabei ausdrücklich Forschung dazu, wie KI die Spieleentwicklung und das Spielerlebnis verbessern kann. Das sind angekündigte Vorhaben, keine Bestätigung bereits umgesetzter Änderungen in EA-Spielen.

Für Spielerinnen und Spieler hat EA durch das Ende der Börsennotierung selbst keine konkreten Änderungen angekündigt. Das Unternehmen spricht zwar von einer nächsten Generation an Spielen und Erlebnissen, nennt aber weder Projekte noch Zeitpläne oder Folgen für bestehende Franchises.