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Game Freak wagt sich an post-apokalyptisches Action-RPG: Beast of Reincarnation erscheint im August

Das Studio hinter Pokémon bringt ein eigenwilliges Action-RPG über eine junge Frau und ihren Hund in einem überwucherten Japan heraus. Erscheint am 3. August für PC, PS5 und Xbox, auch via Game Pass.
Game Freak, der Entwickler, den wir vor allem von unzähligen Pokémon-Titeln kennen, hat ein neues Action-RPG enthüllt, das nichts mit Taschenmonstern zu tun hat. Beast of Reincarnation erscheint am 3. August für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S - und ist ab dem ersten Tag über Xbox Game Pass spielbar. Laut dem Studio handelt es sich um 'eines der umfangreichsten Projekte' außerhalb der Pokémon-Reihe.
Die Geschichte spielt in einem überwucherten, post-apokalyptischen Japan, zweitausend Jahre in der Zukunft. Du spielst Emma, eine junge Frau, die mit ihrem Hund Koo durch die Ruinen zieht. Die Blight (Überwucherung), die das Land verändert hat, hat auch Koo getroffen - ein Teil seines Körpers ist überwuchert. Emma kann diese Blight in sich aufnehmen und nutzen, um Pflanzen zu manipulieren: Sie erschafft temporäre Plattformen aus Ranken oder lässt Dornen aus dem Boden schießen.
Hybrides Kampfsystem und 'Nushi'-Bosse
In Kämpfen kombiniert Emma schnelle Echtzeit-Action mit Schwert und Armbrust sowie das Geben von Befehlen an Koo. Laut den Machern ist es ein hybrides System, das sowohl Action als auch runde-basierte Taktik umfasst. Um die titelgebende Beast of Reincarnation zu besiegen, müssen Emma und Koo die Kräfte sogenannter 'Nushi'-Monster absorbieren - ein Mechanismus, der Pokémon-Fans bekannt vorkommen wird, auch wenn die Umsetzung völlig anders ist.
Das Spiel ist keine offene Welt, sondern besteht aus größeren, erkundbaren Leveln. Entwickler Kota Furushima verglich das Konzept mit einem Roadmovie: eine Reise mit klarem Anfang, Mitte und Ende, aber mit viel Raum für Nebenwege. Das Projekt startete um 2020 als Teil von Game Freaks internem 'Gear Project', bei dem Mitarbeiter eigene Ideen pitchen können. Furushima wollte Themen wie Einsamkeit, Isolation und Wärme im Design einfangen.
Auffällig: Game Freak arbeitet für Beast of Reincarnation mit mehreren externen Studios zusammen. Der eigene Kern ist relativ klein, aber durch die Einbindung von Partnern hofft der Regisseur, dass die technische Ambition - denk an flüssigere Animationen und größere Umgebungen - erreichbar ist. Ob das bedeutet, dass wir keine technischen Hänger erwarten müssen, bleibt abzuwarten, aber das Team scheint daraus gelernt zu haben.
In Kürze werden weitere Informationen zu Vorbestellungen, Preisen und eventuellen Sondereditionen erwartet. Ich bin gespannt, ob Game Freak mit diesem Titel außerhalb des Schattens von Pikachu einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Am 3. August wissen wir mehr.