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Nach Jahren des Wartens: Steam Machine erhält Preisschild von $1.049 und Markteinführung am 29. Juni - Vorbestellungen per Verlosung

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Nach Jahren des Wartens: Steam Machine erhält Preisschild von $1.049 und Markteinführung am 29. Juni - Vorbestellungen per Verlosung

Valve bestätigt Preise und Veröffentlichungsdatum der Steam Machine. Die PC-Konsole kostet $1.049 für 512 GB, Vorbestellungen beginnen am 25. Juni über ein Lotteriesystem.

Valve hat endlich den Schleier über die lang erwartete Steam Machine gelüftet. Das Gerät, das im Grunde ein stationärer PC mit SteamOS ist, erhält ein offizielles Veröffentlichungsdatum von 29. Juni und ein stattliches Preisschild. Die Einstiegsversion mit 512 GB Speicher und ohne Steam Controller kostet 1.049 $ (etwa 915,68 €). Wer den Controller dazu haben möchte, zahlt 1.128 $ (etwa 984,64 €).

Für diejenigen, die mehr Speicherplatz benötigen, gibt es ein 2-TB-Modell. Das kostet ohne Controller 1.349 $ (ca. 1.177,56 €) und mit Controller 1.428 $ (ca. 1.246,52 €). Auffällig: Valve entscheidet sich nicht für eine traditionelle Vorbestellung, sondern für ein Lotteriesystem. Am 25. Juni wird eine ausgewählte Gruppe registrierter Benutzer zufällig ausgewählt, um eine Bestellung aufzugeben.

Warum eine Lotterie?

Valve verweist auf die chaotische Vorbestellung des Steam Controller Anfang dieses Jahres. Um zu verhindern, dass Bots und Scalper alle Exemplare ergattern, wird nun eine Warteliste verwendet. Nur Konten, die vor dem 27. April einen Kauf bei Steam getätigt haben, kommen in Frage. Pro Haushalt ist eine Bestellung erlaubt. Wer jetzt sein Interesse bekundet, hat eine Chance, am 25. Juni eine Vorbestellung zu platzieren. Der Rest muss auf neuen Bestand warten, der erst 2027 erwartet wird.

Die Steam Machine ist nicht Valves erster Versuch, PC-Gaming ins Wohnzimmer zu bringen, aber es ist der interessanteste. Das System läuft auf SteamOS, genau wie das Steam Deck, und kann auch als normaler PC fungieren. Valve führt außerdem ein Steam Machine Verified-Abzeichen ein, ähnlich wie es das für das Deck tut. Spieler erhalten so Klarheit darüber, welche Spiele auf der stationären Konsole gut laufen.

Spezifikationen und Leistung

Unter der Haube sitzt ein semi-custom AMD Zen 4-Prozessor mit sechs Kernen und zwölf Threads, getaktet bis zu 4,8 GHz. Die Grafikkarte ist ein RDNA 3-Chip mit 28 Compute Units und einer Taktrate von 2,45 GHz. Das System verfügt über 16 GB DDR5 plus 8 GB GDDR6 VRAM und ein internes Netzteil. Der Speicher ist eine NVMe-SSD mit 512 GB oder 2 TB, ergänzt durch einen schnellen microSD-Kartenslot. Diese Spezifikationen platzieren die Steam Machine in der Nähe eines High-End-Gaming-PCs, aber in einem wohnzimmerfreundlichen Gehäuse.

Bereits Anfang dieses Monats deutete Valve eine Sommerveröffentlichung sowohl für die Steam Machine als auch für das neue VR-Headset Steam Frame an. Letzteres bleibt vorerst noch geheim, aber die Konsole ist nun also ganz konkret.

Mit einem Einstiegspreis von über 900 Euro ist die Steam Machine deutlich teurer als eine PlayStation 5 oder Xbox Series X. Dennoch richtet sich Valve eindeutig an ein anderes Publikum: den PC-Gamer, der seine Steam-Bibliothek im Wohnzimmer spielen möchte, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Die Frage ist nur, ob diese Gruppe den Geldbeutel für ein System öffnet, das preislich nahe an einem Selbstbau-PC liegt. Wer traut sich das Lotteriesystem zu?