Gaming
Wieder eine Entlassungsrunde bei EA: Entlassungen während Verkauf an Saudi-Arabien näher rückt

EA führt eine neue Entlassungsrunde durch - die dritte in diesem Jahr - im Vorfeld des Verkaufs für 55 Milliarden Dollar. Besonders Support- und Sicherheitsteams sind betroffen.
Die Entlassungswelle bei EA hält an. Der Publisher hat erneut eine Reihe von Mitarbeitern gehen lassen, die dritte Runde in diesem Jahr. Dies geschieht, während der Verkauf des Unternehmens an die saudische Regierung für 55 Milliarden Dollar (ca. 48,3 Milliarden Euro) immer näher rückt.
Laut Medienberichten sind unter anderem die Abteilungen Recruitment, Kundensupport und Trust & Safety betroffen. Ehemalige Mitarbeiter, die ihren Abgang in sozialen Medien ankündigten, bestätigen die Nachricht. Das genaue Ausmaß der Entlassungen ist noch nicht bekannt gegeben worden.
Verkauf an Saudi-Arabien nähert sich dem Abschluss
Die Übernahme durch den saudischen Investmentfonds im Wert von 55 Milliarden Dollar wird seit Monaten vorbereitet. EA kämpft zudem mit einer erheblichen Schuldenlast von schätzungsweise 20 Milliarden Dollar (ca. 17,6 Milliarden Euro). Die Entlassungen werden von einigen Analysten als Versuch angesehen, die Kosten zu drücken, bevor die Übernahme abgeschlossen wird.
Es ist die dritte Entlassungsrunde bei EA im Jahr 2026. Bereits früher in diesem Jahr wurden Hunderte von Stellen gestrichen, unter anderem in den Marketing- und Entwicklungsteams. Die aktuellen Entlassungen scheinen vor allem die operativen und unterstützenden Bereiche zu treffen.
EA hat noch nicht auf die Berichte reagiert. Die Branche blickt unterdessen gespannt darauf, wie dieser Milliardenverkauf in den kommenden Monaten Gestalt annimmt. Geht die Übernahme durch, erhält Saudi-Arabien die Kontrolle über einen der größten Spieleentwickler der Welt mit Franchises wie Battlefield, Die Sims und Mass Effect. Die Frage ist, was das für den Kurs des Studios und die verbleibenden Mitarbeiter bedeutet.